Und wenn alle diese Worte über dich gekommen sind, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, dann wirst du sie dir zu Herzen nehmen mitten unter den Völkern, unter die der Herr, dein Gott, dich versprengt hat, und zum Herrn, deinem Gott, zurückkehren und auf seine Stimme hören in allem, wozu ich dich heute verpflichte, du und deine Kinder, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, und der Herr, dein Gott, wird dein Schicksal wenden. Er wird sich deiner erbarmen, sich dir zukehren und dich aus allen Völkern zusammenführen, unter die der Herr, dein Gott, dich verstreut hat.
Lev 30, 1-3

Samstag, 05.09.2026
13.00 Uhr Trauung (St. Petrus)
18.00 Uhr Rosenkranz (Maria Trost)
18.00 Uhr KEIN Gottesdienst (Maria Trost)

Sonntag, 06.09.2026 – 23. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr KEIN Gottesdienst (St. Petrus)
10.30 Uhr Eucharistiefeier (Heilig Geist, Markgröningen) (Pfr. Moussavou)

Montag, 07.09.2026
Pfarrbüro geschlossen!
20.00 Uhr Verwaltungsausschuss (Maria Trost)

Donnerstag, 10.09.2026
20.00 Uhr Tanzkreis (Maria Trost)

Freitag, 11.09.2026
10.00 Uhr Rosenkranz (Maria Trost)
10.00 Uhr Mutter-Kind-Gruppe (Maria Trost)

Samstag, 12.09.2026
18.00 Uhr Rosenkranz (Maria Trost)
18.00 Uhr KEIN Gottesdienst (Maria Trost)

Sonntag, 13.09.2026 – 24. Sonntag im Jahreskreis – Caritassonntag
09.00 Uhr Wort-Gottes-Feier (St. Petrus) (GR Riske); Kollekte: Caritas

Pfarrbüro geschlossen
Das Pfarrbüro ist am Montag, 07.09.2026, geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Kollegin in Markgröningen, Heilig Geist, Tel. 07145 921040.

Gottesdienste in den Sommerferien
In den Sommerferien wird Pfarrer Moussavou sonntags jeweils nur eine Eucharistiefeier in der Seelsorgeeinheit feiern. Da wir leider keinen Ersatz für ihn finden konnten, ist am Sonntag, den 6. September, KEIN Gottesdienst in St. Petrus. Besuchen Sie aber gerne den Gottesdienst in Markgröningen, Heilig Geist um 10.30 Uhr.

Straßensperrung wegen Radrennen
Am Sonntag, den 13. September, findet in und um Tamm ein Grad-Prix-Radrennen für Frauen statt. Dafür sind rund um St. Petrus einige Straßen gesperrt. Bitte rechnen Sie auf Ihrem Weg zur Kirche daher mit Verkehrsbehinderungen.

Caritas-Herbstsammlung 2026
Manchmal genügt ein kurzer Blick in unseren Alltag, um zu erkennen, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Die Großeltern, die ihre Enkel betreuen. Jugendliche, die älteren Menschen den Umgang mit dem Smartphone erklären. Nachbarn, die füreinander einkaufen. Ehrenamtliche, die Zeit schenken, wo Einsamkeit den Alltag bestimmt. All das zeigt: Zusammen geht mehr.
Unter diesem Leitgedanken steht die Jahreskampagne der Caritas. Das Motto „Zusammen geht was, Caritas verbindet Generationen,“ erinnert uns daran, dass unsere Gesellschaft nur dann lebendig bleibt, wenn Menschen unterschiedlichen Alters miteinander und nicht nebeneinander leben.
Als Kirche wissen wir: Das ist keine neue Idee. Schon die Bibel erzählt von Generationen, die ihren Glauben weitergeben und einander stärken. Junge Menschen bringen neue Ideen, Mut und Begeisterung mit. Ältere Menschen schenken Erfahrung, Geduld und Lebensweisheit. Beides wird gebraucht. Wo sich Generationen begegnen, entsteht Vertrauen. Wo sie miteinander ins Gespräch kommen, wächst Zukunft.
Auch in unserer Kirchengemeinde erleben wir viele solcher Begegnungen. Kinder und Jugendliche gestalten Gottesdienste mit. Erwachsene engagieren sich in den vielfältigen Gruppen und Gremien. Seniorinnen und Senioren tragen mit ihrem Gebet, ihrem Rat und ihrem oft jahrzehntelangen Einsatz das Leben unserer Gemeinde mit. Viele Menschen übernehmen still und selbstverständlich Verantwortung – oft ohne großes Aufsehen. Dafür dürfen wir dankbar sein.
Die Caritas erinnert uns aber auch daran, aufmerksam zu sein für diejenigen, die sich allein fühlen oder den Anschluss verloren haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe. Nicht jeder findet leicht den Weg in eine Gemeinschaft. Gerade deshalb braucht es Menschen, die den ersten Schritt wagen: ein freundliches Wort, einen Besuch, eine Einladung zum Kaffee, Hilfe im Alltag oder einfach ein offenes Ohr. Solche Gesten verändern oft mehr, als wir ahnen.
Unsere Kirchengemeinde möchte ein Ort sein, an dem Menschen aller Generationen willkommen sind. Eine Gemeinde lebt nicht von Gebäuden oder Programmen, sondern von den Menschen, die ihren Glauben teilen, füreinander da sind und miteinander unterwegs bleiben. Wenn Kinderlachen und Lebenserfahrung, Fragen und Antworten, Hoffnung und Glaube zusammenkommen, dann wird Kirche lebendig. Niemand muss alles allein schaffen. Zusammen geht was.
Gespendet werden kann bei der Kollekte am 13. September oder jederzeit per Überweisung auf das Konto unserer Kirchengemeinde:
Kontoinhaber: Katholische Kirchengemeinde St. Petrus Tamm
IBAN: DE56 6045 0050 0030 2301 56
BIC: SOLADES1LBG
Verwendungszweck: Caritas-Herbstaktion 2026
Für Ihre Spende bedankt sich der Caritas-Ausschuss von St Petrus herzlich mit einem „Vergelts Gott“.
Für den Caritas-Ausschuss: Johannes Sigg

Einladung zum neuen Chorprojekt
Nach den Sommerferien starten die Proben für das neue Chorprojekt: Am Wochenende vom 12./13. Dezember wollen wir gemeinsam mit dem Vokalensemble Stromberg des Liederkranzes Hohenhaslach als Gastchor, zwei adventliche Konzerte geben: am Samstag, den 12.12., um 18.00 Uhr in der Franziskuskirche in Sachsenheim und am Sonntag, den 13.12., um 18.00 Uhr in St. Petrus – dann gemeinsam mit dem Kinderchor. In diesem Jahr stehen klassische englisch- und deutschsprachige Weihnachtslieder wie z. B. „Carol of the Bells“, „Adventsgospel“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ auf dem Programm. Außerdem gestalten wir am 2. Weihnachtsfeiertag den gemeinsamen Gottesdienst der Seelsorgeeinheit um 10.30 Uhr in St. Petrus. 
Alle, die gern singen und Lust haben dabei zu sein, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Wir proben ab dem 17. September wöchentlich donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr im Gemeindeheim St. Petrus. Sondertermine wie Proben in den Schulferien oder die Hauptprobe werden vor Ort vereinbart.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Renate Holzknecht-Schill (Chorleiterin/Organis­tin), Tel. 07141 250076; E-Mail: rhschill@gmail.com.

Einfach mal mutig sein und neue Kontakte beim Spazierengehen knüpfen!
Geht es dir auch manchmal so? Du kommst von der Arbeit heim, keiner erwartet dich…
Und eigentlich wärst du jetzt auch gerne draußen. Nur nicht alleine und einen Hund hast du nicht. Na, dann lass uns doch gemeinsam eine Runde drehen! Und weil es mutige Menschen hat, gibt es für dieses Jahr nochmals weitere Termine!
Ich werde hier auf dich warten:
Tamm-Hohenstange, Bushaltestelle Ulmer Straße vor dem Eiscafé
Dienstag, 22.09., 18:00 Uhr
Montag, 19.10., 17:30 Uhr
Trau dich! Zu zweit oder womöglich zu mehreren macht es einfach mehr Spaß! 
Du möchtest selbst einen Spaziergang oder ähnliches anbieten? Brauchst dazu noch einen Anschubser oder jemand an deiner Seite? Dann sprich mich gerne an. Wir machen das Unmögliche möglich!
Angelika Landwehr

Falls du vorher Kontakt aufnehmen möchtest: Telefon: 01515 3065694, E-Mail: angelika.landwehr@drs.de
Und noch ein HINWEIS: Die Waldspaziergänge mittwochs werden nicht mehr angeboten

 

Adonia-Junior-Musical in Tamm
Am Samstag, den 15. August, präsentierte die christliche Vereinigung Adonia ihr Musical „Willkommen daheim – Der verlorene Sohn” im Bürgersaal Tamm. 80 Kinder, begleitet von ihrem Betreuerteam, sorgten für einen Nachmittag voller Musik, Theater und Emotionen. Organisiert hatten die Veranstaltung der CVJM, die evangelische und katholische Kirchengemeinde.
Bereits um 9.00 Uhr morgens begann ein Team damit, den Bürgersaal mit über 500 Sitzplätzen auszustatten und für die Veranstaltung vorzubereiten. Dank zahlreicher helfender Hände ging die Arbeit zügiger voran als geplant, sodass anschließend auch das Johannes-Brenz-Haus für das Mittagessen vorbereitet werden konnte. Um 11.00 Uhr traf das Technikteam von Adonia ein und gemeinsam wurde die Veranstaltungstechnik ausgeladen und aufgebaut. Kurz darauf rollte der Bus mit den Kindern und Betreuern vor. Nach einer Einführung in die Örtlichkeiten starteten die Proben für das Adonia-Team.
Nach dem Mittagessen, das ein engagiertes Küchenteam vorbereitet hatte, begann um 15.00 Uhr im Bürgersaal die Hauptphase für das Ordnerteam, das die eintreffenden Gäste begrüßte. Binnen kürzester Zeit war der Saal restlos gefüllt, sodass leider eine kleine Gruppe keinen Platz mehr fand. Punkt 16.00 Uhr begann dann die Aufführung mit einem eindrucksvollen Einzug. Die Kinder versetzten das Publikum mit ihrem Gesang, ihrem schauspielerischen Talent und ihren tänzerischen Darbietungen in die Zeit des Alten Testaments.
Das Ergebnis? Begeisterte Zuschauer, Standing Ovations und ein tief bewegtes Publikum.
Eines ist sicher: Dies war nicht der letzte Besuch von Adonia in Tamm.
Damian Bielat

Geschichten zur Ferienzeit: Ich bin reich
Harold Abbott machte sich ständig Sorgen. Wenigstens war das so, bis er an einem Frühlingstag im Jahre 1934 die Straße hinunterging und etwas sah, das all seinen Sorgen ein Ende bereitete. Jahre später erzählte er seinem Freund: „Es war eine Sache von zehn Sekunden, aber in diesen zehn Sekunden lernte ich mehr darüber, wie man leben sollte, als ich in den zehn Jahren davor gelernt hatte.“ Zu der Zeit hatte Harold versucht, einen Gemüseladen zu betreiben – was mitten in der großen Depression nicht leicht war. Er hatte sich stark verschuldet und sah sich einige Tage zuvor gezwungen, seinen Laden zu schließen. Jetzt war er auf dem Weg zur Bank, um zu versuchen, etwas Geld zu borgen. Damit wollte er in eine nahe gelegene Stadt fahren, um nach einem Job zu suchen. Harold hatte all seinen Kampfgeist und Glauben verloren. Er trottete wie ein geschlagener Mann dahin. Da sah er einen Mann die Straße herunterkommen – einen Mann, der keine Beine hatte. Dieser saß auf einer kleinen, hölzernen Plattform, die mit Rollschuhrädern ausgestattet war. In beiden Händen hielt er jeweils einen Holzklotz, mit denen er sich vorwärts schob. Harold kreuzte seinen Weg mit dem Mann, nachdem dieser gerade die Straße überquert hatte und dabei war, sich über den Randstein auf den Gehsteig hochzuheben. Als der Mann die Vorderkante seiner kleinen, hölzernen Plattform anhob, trafen sich ihre Augen und der Mann grüßte Harold mit einem Lächeln. „Guten Morgen! Es ist ein wunderschöner Morgen, nicht wahr?“, sagte er enthusiastisch. Als Harold dastand und ihn anschaute, wurde ihm bewusst, wie reich er doch war. Er hatte zwei Beine. Er konnte gehen. Da schämte er sich über sein Selbstmitleid. „Wenn dieser Mann ohne Beine glücklich, fröhlich und zuversichtlich sein kann“, sagte sich Harold, „dann kann ich das erst recht mit zwei Beinen.“
Er fühlte bereits, wie sein Selbstwertgefühl zurückkehrte. Er hatte vorgehabt, die Bank um 100 Dollar zu fragen. Jetzt hatte er den Mut, nach 200 Dollar zu fragen. Er hatte vor zu sagen, dass er in die Stadt fahren wollte, um zu versuchen, einen Job zu bekommen. In der Bank kündigte er aber zuversichtlich an, dass er dorthin gehen wollte, um einen Job zu haben. Er erhielt den Kredit und bekam den Job. 
Viele Jahre lang noch hatte Harold Abbott die folgenden Worte an den Spiegel seines Badezimmers geheftet, und er las sie jeden Morgen, wenn er sich rasierte: Ich fand keine Ruhe, denn ich hatte keine Schuhe, bis ich auf der Straße ganz alleine einen Mann traf ohne Beine.

Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt,
dem Schicksal doppelt so hoch an, wie das, was er besitzt.
Gottfried Keller

Sabine Riske, Gemeindereferentin